
Heilbronn-for-future lädt ein


Die Hochschule Heilbronn (HHN) engagiert sich seit vielen Jahren für Nachhaltigkeit und arbeitet seit 2023 gezielt daran, bis 2030 netto treibhausgasneutral zu werden. Das Klimaschutzkonzept der HHN bildet dafür den strategischen Fahrplan. Doch was bedeutet Klimaneutralität ganz konkret?
Dieser zugleich spannenden und kritischen Frage geht der nächste Klima- & Energiedialog Heilbronn am Montag, 20.04.2026, 18 Uhr im TechCampus der Hochschule Heilbronn, Max-Planck-Straße 39 (Hörsaal D002, barrierefrei) nach – am Eröffnungstag der Earthweek.
Es wird gezeigt, welche Maßnahmen die Hochschule bereits umsetzt und welche nächsten Schritte geplant sind.
Gleichzeitig wird sichtbar, wie ähnliche Ansätze auch Privatpersonen nutzen können – etwa durch geringere Energiekosten, für mehr Versorgungssicherheit oder einen besseren Schutz vor Naturgefahren.
Anhand praktischer Werkzeuge – vom Energieatlas BW für die Einschätzung der eigenen PV-Eignung über Starkregen- und Überflutungskarten bis hin zu Tipps zur Heizungsoptimierung – erhalten Sie konkrete Anregungen, wie Klimaschutz im Alltag wirkt und wie Sie selbst davon profitieren können.
Lernen Sie den Weg der HHN kennen und entdecken Sie, wie Klimaschutz für jede und jeden greifbar wird:
Hier finden Sie die Veranstaltungsinformation zum Download und Weitersagen !

Wir sind zu Gast in der vhs Heilbronn (Deutschhof, Raum 401).
Im Mittelpunkt steht ein Übersichts- und Beispielvortag von Claudius Güther, dem Leiter der CR*-Abteilung der PreZero Stiftung, zu den Schwerpunkten


Unternehmen, Institutionen und Kommunen in Stadt & Region berichten in sechs Veranstaltungen, wie sie – ganz konkret – zu mehr Nachhaltigkeit, Energiewende und Klimaschutz beitragen. Sie gehen von dem herausfordernden Fakt aus, dass sich auch für uns – als deutschem „Hotspot“ im Neckartal – die Klimatemperatur weiter erhöht (seit den 60er-80er Jahren im Mittel bereits um ~1,5°C). Von den daraus resultierenden Risiken und Folgen sind unsere Stadt, Gesellschaft & Wirtschaft essenziell betroffen – vor allem bzgl. Hitze, Wasser und Extremwetter (siehe Bilder).
Der KlimaEnergieDialog 2026 zeigt an konkreten Beispielen auf, wie sich große Akteuren dieser Herausforderung stellen – im eigenen und gesellschaftlichen Interesse handelnd.



In sechs öffentlichen Veranstaltungen bis Juli steht unter dem Titel „Nachhaltige Region Heilbronn – von der Idee zur Umsetzung“ im Mittelpunkt, wie Unternehmen, Institutionen und Kommunen in Stadt und Region ganz konkret zu mehr Nachhaltigkeit, zur Energiewende und zum Klimaschutz beitragen. Den Auftakt bildet die kostenfreie Veranstaltung „Now. for tomorrow – Unternehmen in Stadt & Region Heilbronn“ am Donnerstag, den 12. Februar, um 18 Uhr im Großen Saal des Technischen Rathauses (Cäcilienstraße 49).
Hier der (gedruckt verfügbare) FLYER zum Download und das Poster der ersten Veranstaltung am 12.Februar.
Im Mittelpunkt stehen erfolgreiche Beispiele aus Stadt, Wirtschaft und Institutionen:
Unter diesem Titel veröffentlichte Ralf Roschlau (Lauffen), der wöchentlich für „daswetter.com“ schreibt, am 6.1.26 einen Artikel über den Zusammenbruch des fossilen Zeitalters, über die Staaten, „die ihre Volkwirtschaften aus Sonne, Wind, Batterien und kritischen Mineralien entwickeln. China führt die Liste solcher Staaten an. Australien könnte in Kürze folgen. Und auch Europa könnte dabei sein, wenn es endlich aufwacht.“
Sehr lesenswert sind auch seine differenzierten Analysen über die Bemühungen der fossilen Monopole, per CO2-Speicherung (CCS, DAC) ihr Geschäftsmodell zu verlängern oder die Erwärmung, Sauerstoffminderung und Versalzung der Ozeane und die Erwärmung von Nord- und Ostsee.
Angeregt durch den Hinweis der Klimabotschafter*innen entstand ein ganzseitiger Beitrag in der Heilbronner Stimme zum Status von Mehrwegoptionen in Heilbronn und der Region. Speziell bei Großveranstaltungen werden immer mehr Mehrwegbehälter gegen Pfand ausgegeben. Z.B. vom Leingartener Unternehmen „Local to Go“ wurden beim Heilbronner Lichterfest und beim Stuttgarter Volksfest schon tausende Behälter abgegeben, bei einer Rücklaufquote von 98%. Bei Einzelhändlern und Gastronomie hingegen, die seit 2023 verpflichtet sind auch Mehrwegbehälter abzugeben, ist leider noch nicht viel zu sehen beim aktiven Bewerben bzw. Einsetzen von Mehrweg. Sie scheuen sich vor dem Mehraufwand. In anderen Städten, z.B. in Hamburg gibt es schon seit einigen Jahren die Initiative „plastikfreie Stadt“ – vor allem für Unternehmer. Die Stadt möchte nach einem Pilotprojekt mit 7 Unternehmen 2021, jetzt 50 neue Teilnehmer gewinnen. LINK
Klimabotschafter*innen der LA21
Anbei der aktuelle Herbstflyer. In den Herbstferien ab 27.10.25 bietet das Institut erneut einen Dach-Photovoltaikkurs an, der sich an Schüler:innen und Erwachsene mit und ohne Berufserfahrung richtet. Ziel des Kurses ist es, weitere Bürgerinnen und Bürger für das Planen und Realisieren eigener PV-Anlagen zu befähigen und den Aufbau neuer PV-Selbstbaugruppen in Nord-Württemberg zu fördern.
Zur Kick-Off-Veranstaltung am 30. Oktober 2025 , 18 Uhr (alte Schule in Eberstadt) möchten wir herzlich einladen. Wir freuen uns besonders auf den Beitrag von Hans-Josef Fell, dem „Vater des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)“, der als Redner teilnehmen und anschließend an der Podiumsdiskussion zum Thema „Train the Trainer: Klimaschutz selbst gemacht!“
Thomas Bergunde/LA21HN
kamen ca. 100 Teilnehmende – wie immer von Groß bis Klein, denn das Thema Klima geht uns alle an. Die Stimmung war – auch durch den Gas-Rollback der aktuellen Bundesregierung – angespannt bis kämpferisch. Die tollen Beach-Liegestühle, passenderweise bedruckt mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN, waren schnell belegt und trugen zur Entspannung bei. Zunächst entspann sich ein Frage- und Antwortgespräch mit den üblichen Buzz-Words, die einem entgegengehalten werden, wenn es ums Thema Klimaschutz geht (was ist mit der Dunkelflaute, die Erneuerbaren sind ja so teuer usw.). In diesem Zusammenhang wurde dann beispielsweise darauf hingewiesen, dass die Kosten für die Erneuerbaren Energien bekanntermaßen direkt auf der Stromrechnung angegeben werden, die fossilen Energien aber direkt aus dem Staatshaushalt finanziert und subventioniert werden – versteckte Kosten, über die sich viele überhaupt nicht bewusst sind. So kommt die EnBW beispielsweise fast zum Nulltarif zu einem Gaskraftwerk in Heilbronn – schön, oder?
Nach dieser Einlage wurde das Mikro für alle zum Open Mic geöffnet. Nach etlichen Beiträgen waren sich alle einig, dass es wichtig ist, die Erzählung rund um den Klimaschutz zu einer positiven zu machen – wieviel besser, schöner und sozialer ist eine Welt mit funktionierendem Klimaschutz und ohne fossile Energien!
Zwischendurch gab es tolle, politische Songs, die zum Mitsingen und Nachdenken anregten.
Am Ende saßen dann noch etliche Teilnehmende ganz chillig bei Snacks und Getränken zusammen.
Wir von Heilbronn for Future sind uns einig, dass wir dieses Format spätestens im Frühjahr wieder einmal so durchführen werden. Miriam Kloiber, HFF


