Deutschland steigt aus dem Erdgas aus – die EnBW steigt ein

Fossile Investitionsruine in Heilbronn geplant – subventioniert auf Kosten der Stromverbraucher/innen

Die EnBW hat Anfang Juni mitgeteilt, dass sie die Investitionsentscheidung für das zweitgrößte Erdgas-Kraftwerk Deutschlands in Heilbronn getroffen hat. Während Millionen Hausbesitzer in Deutschland aktuell den Ausstieg aus der fossilen Erdgas-Heizung planen, steigt die EnBW in ganz großem Maßstab in die Verbrennung von fossilem Erdgas ein.

Finanzielle Grundlage dieses ca.500 Mio € teuren Baus ist die zukünftige jahrelange und de facto vollständige Förderungen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz 2021 (§6, Abs.1, $7 Abs.1, Nr.5A. Satz 2, §7c und §8).

Dieses Vorgehen analysiert eine detaillierte gemeinsame Pressemitteilung von Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, Lokale Agenda 21 Heilbronn, BUND Heilbronn und Parents for Future Heilbronn fachlich und politisch. Hier finden Sie die Pressemitteilung mit den darin enthaltenen Quellen und weiterführenden Informationen.

Wenn Sie das Thema und ein gesellschaftlicher Dialog für eine erneuerbare Alternative interessiert, sind sie bei uns genau richtig! Gern bitte melden.

Ein spannendes Angebot für Jugendliche, die sich weiterentwickeln und die Energiewende stärken wollen – freiwilliges ökologisches Jahr bei der EnerGeno in Heilbronn.

Die erfolgreiche Energiegenossenschaft Energeno Heilbronn-Franken bieten ab September 2022 ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) an. Partner ist die Diakonie und es erwartet dich ein vielfältiges und spannendes Aufgabenfeld. Melde dich bei uns und werde Teil unseres Teams.

Ein Teil der Aufgaben sind die Öffentlichkeitsarbeit, das Marketing und die Betreuung unserer 1500 Genossenschaftsmitglieder.
Hier ist auch die Vernetzung mit weiteren Nachhaltigkeitsakteuren in der Region sowie Aktionen und Veranstaltungen mit Schulen und weiteren lokalen Akteuren Teil der Aufgabe.
Dabei wird es auch um die Generierung von Content für die sozialen Medien und die Betreuung der Kanäle gehen.
Es besteht je nach Eigenmotivation und Kreativität ein großer Spielraum, die eigenen Interessen und Persönlichkeit mit einzubringen.
Auch technische Aspekte der Solarstromproduktion & Energiewende wie Monitoring, Betreuung und Pflege der PV-Anlagen können begleitet werden.

Als innovatives, junges Unternehmen im dynamischen Markt der erneuerbaren Energien sind wir auch immer am Entwickeln neuer Zukunftsstrategien und Geschäftsfelder. Hier gibt es ebenfalls einen großen Aufgabenbereich, dem je nach Interesse einen Teil der Arbeitszeit gewidmet werden kann. Das umfasst Bürotätigkeiten, Rechercheaufgaben und das Zusammenstellen von Präsentationen zu bestimmten Themen.

Mehr Informationen findest du auf der Homepage der Diakonie oder hier auf unserer Homepage.

Streitbar, aktivierend und handelnd von, mit & für Jugendliche, Studenten & Schüler – ein „Klima-Jugenddialog CO2-Hand & Fuß“

Dieser KLIMA-JUGENDDIALOG soll

  • konfrontieren & elektrisieren
  • hinterfragen & polarisieren
  • informieren & streiten
  • aktivieren & motivieren
  • am Ende für jeden (s)eine Lösung herausfinden – zum HANDELN.

Wir wollen dafür theatralische, filmische und fachliche Mittel nutzen. Im Hintergrund steht der persönliche CO2-Fußabdruck, dessen professionelle Berechnung wir als technisches und grafisches Tool nach Bedarf benutzen können.

Wir laden Euch zu kreativen KLIMAWERKSTÄTTEN ein – zunächst zu einer Ideensammlung für das „Drehbuch Klima-Jugenddialog“:

  • Freitag, den 03.Juni, 15 Uhr, Wild Spaces, Theresienwiese, Eingang  Frankfurter Str., Workshopzelt 1
  • Dienstag, den 14.Juni, 19 Uhr, in der Käthe, Wollhaustr. 49
  • Weiter Termine dann auf www.agenda21-hn.de

Im 2.Halbjahr soll das „Drehbuch Klima-Jugenddialog“ dann mit den interessierten Akteuren von Euch ausformuliert und geprobt werden, um in 2023 in Aufführungen, Workshops oder Veranstaltungen umgesetzt und „aufgeführt“ zu werden – überall da, wo junge Leute sind.

Hier der Flyer zum Download – mit mehr Hintergrundinformationen zur Methodik – gern auch zum Weitersagen.

Interessiert?   mail to: klimawerkstatt@agenda21-hn.de
Euer Thomas Bergunde(0173-2501250) und Andreas Posthoff

Freitag, 07.01.22, 16:30 Uhr, Kiliansplatz nächste Klimademo von Heilbronn for Future (HFF)

Ja, wir schreiben jetzt bereits das Jahr 2022 und die Zeit wird immer knapper, um die CO2-Emissionen so zu senken, dass die 1,5-Grad-Grenze eingehalten werden kann. Was macht die EU-Kommission? Sie möchte Atomkraft und Erdgas als „nachhaltige“ und damit förderfähige Energieformen einstufen. Und was kommt dann als nächstes? Können wir vielleicht einfach mal eine Politik haben, die der krassen Situation, in der wir uns befinden (Extremwetter, ständig steigender CO2-Wert in der Atmosphäre, gefährlich nahe an Kipppunkten) Rechnung trägt? Zum Beispiel fossile Brennstoffe einfach im Boden lassen? Das wäre doch mal was!

Wir hören nicht auf, die Politik zu erinnern, dass sie liefern muss, dass wir es nicht akzeptieren werden, wenn weiter unsere Lebensgrundlagen zerstört werden.
Kommt daher am kommenden Freitag, 07.01.2022 um 16:30 Uhr auf den Kiliansplatz zur nächsten Klimademo von Heilbronn for Future.

Und hier noch ein Filmtipp: falls ihr den Film „Don’t look up“ mit Leonardo di Caprio und Meryl Streep noch nicht gesehen habt, so macht das bitte und empfehlt ihn jedem weiter, den ihr kennt. Hier wird eine Analogie auf die Klimakrise erzählt, so zutreffend und mit schwarzem Humor, dass es fast schon wehtut.

Wir sehen uns am Freitag.

Mit klimastarken Grüßen, Eure for Futures Heilbronn

ProKlimaAktiv – ENERGIEWENDE selbst gemacht – ein Erfahrungsbericht

Großen Anklang fand der Workshop „Die eigene Solaranlage: Von der Idee bis zur Realisierung“. Neben grundsätzlichen Themen wie Wirtschaftlichkeit, steuerliche Möglichkeiten und solare Ertrags-Aussichten wurden die konkreten Daten der Dozenten – jeweils ausgestattet mit einer klassischen Dach-Photovoltaik-Anlage, Batterie-Heimspeicher und Balkonkraftwerk – ausgewertet und dargestellt.

Besonderes Augenmerk galt dabei der Mini-PV Anlage, auch bekannt als Guerilla-PV oder Balkonkraftwerk.

  • Was steckt hinter der Idee?
  • wie funktioniert die Selbstversorgung vom Balkon und Garagendach?
  • was gibt es bei der Auswahl der Komponenten zu beachten?
  • welche konkreten Komplett-Angebote gibt es?
  • wie erfolgt die Anmeldung?
  • welche Fallstricke gibt es?
  • wie sieht die rechtliche Ausgangs-Situation aus?

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ProKlimaAktiv – Meinen CO2-FUßABDRUCK kennenlernen und gestalten II – Informationen & Erfahrungen

Liebe Neugierige, zunächst hier für Sie das verwendete Informationsmaterial über den Klimawandel und seine Folgen auf BaWü und Heilbronn zu Ansicht oder Download.

FAKTUM: Der Klimawandel läuft rasant, wir liegen im BW im Mittel knapp 2°C über dem 19 Jhd. bereits – in der Region HN hochgradig betroffen. Ob man das wahrhaben will oder nicht...

Es hat mich sehr interessiert,

  • wie man praktisch mit dem detaillierten CO2-Fußabdruckrechner des Umweltbundesamtes umgeht,
  • wie sich verschiedene Lebensstile und Situationen auf den persönlichen CO2-Fußabdruck auswirken
  • Was jeder WIRKLICH einfach tun kann, u sineen Fußabdruck zu verkleinern?

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ProKlimaAktiv – Meinen CO2-FUßABDRUCK kennenlernen und gestalten I – ein persönlicher Projektbericht

Es hat mich interessiert.

Deshalb meine Teilnahme am Workshop. Wir haben am Laptop über den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes den persönlichen CO2-Fußabdruck berechnet. Das Programm gliedert das in die Bereiche Wohnen/Strom/Mobilität/Ernährung/Konsum auf.

Harte Einstiegsfrage war: Wo stehe ich und wie groß ist mein Beitrag?

Was jeder weiß und doch ausgeblendet: CO2 erzeugen passiert (fast) automatisch, z.B., wenn die Heizung angeworfen wird, der Geschirrspüler läuft, ich kurz zum Einkaufen fahre, ich im Internet surfe. Den Urlaub (Flug?) und den täglichen Konsum (Kleidung, Schuhe, Internet, Ausgehen, etc) unterschätzt man. Das Ergebnis des Schnelltests hat die eigene aktuelle CO2-Bilanz gezeigt, auch im nationalen Vergleich. Er hat Verhalten sichtbar gemacht und aufgezeigt, was Änderungen im Verhalten bewirken (können). Mit knapp 10 Tonnen CO2 liege ich gerade eine Tonne unter dem deutschen Durchschnitt! Enorm zu Buche schlagen die Mobilität mit eigenem Fahrzeug und, das Konsumverhalten. Eine großzügige Wohnfläche zehrt den Vorteil einer effizienten Wärmedämmung fast wieder auf.

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