Deutschland steigt aus dem Erdgas aus – die EnBW steigt ein

Fossile Investitionsruine in Heilbronn geplant – subventioniert auf Kosten der Stromverbraucher/innen

Die EnBW hat Anfang Juni mitgeteilt, dass sie die Investitionsentscheidung für das zweitgrößte Erdgas-Kraftwerk Deutschlands in Heilbronn getroffen hat. Während Millionen Hausbesitzer in Deutschland aktuell den Ausstieg aus der fossilen Erdgas-Heizung planen, steigt die EnBW in ganz großem Maßstab in die Verbrennung von fossilem Erdgas ein.

Finanzielle Grundlage dieses ca.500 Mio € teuren Baus ist die zukünftige jahrelange und de facto vollständige Förderungen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz 2021 (§6, Abs.1, $7 Abs.1, Nr.5A. Satz 2, §7c und §8).

Dieses Vorgehen analysiert eine detaillierte gemeinsame Pressemitteilung von Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, Lokale Agenda 21 Heilbronn, BUND Heilbronn und Parents for Future Heilbronn fachlich und politisch. Hier finden Sie die Pressemitteilung mit den darin enthaltenen Quellen und weiterführenden Informationen.

Wenn Sie das Thema und ein gesellschaftlicher Dialog für eine erneuerbare Alternative interessiert, sind sie bei uns genau richtig! Gern bitte melden.

Eine lebenswerte Stadt für alle!


Heilbronn soll eine lebenswerte Stadt für alle werden.

Von 385 Bushaltestellen sind 90 Prozent nicht barrierefrei. Menschen, die auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, Sehbehinderte, Eltern mit Kinderwagen, sie alle werden durch unnötige Barrieren behindert.
Gefördert durch Aktion Mensch und unterstützt von der Selbsthilfegruppe „Gemeinsam besonders stark!“, den Wohngemeinschaften von Atoll e.V., der Bahnhofsmission und dem ASB, hat der Bildungspark Heilbronn-Franken gGmbH einen Aktionstag für Barrierefreiheit in Heilbronn initiiert.
„Heilbronn barrierefrei mit Bus und Bahn – wir machen Tempo!“ war am 07.05.2022 das unübersehbare Anliegen der Aktivist*innen auf dem Platz.

HIER der lesenwerte Bericht!

Mehr Fahrgäste für unseren ÖPNV !

Was muss aus unserer Sicht getan werden, damit der ÖPNV in Heilbronn attraktiver wird?

Darum ging es im Forum des Arbeitskreises Mobilität zusammen mit dem VCD und dem ADFC in der vhs Anfang April. In erster Linie sollte erreicht werden, dass zumindest ab und zu auf das Auto verzichtet und stattdessen Bus und Bahn genutzt werden. 2015 wurden in Heilbronn nur 10% aller Wegen mit Bus /Bahn zurückgelegt. Ziel der Stadt ist es, diesen Anteil bis 2030 um 50% zu erhöhen (Mobilitätskonzept Heilbronn 2030). Es ist schon erstaunlich, dass vergleichbare Städte schon im Jahr 2008 deutlich höhere ÖPNV-Anteile erreicht haben:

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ProKlimaAktiv – ENERGIEWENDE selbst gemacht – ein Erfahrungsbericht

Großen Anklang fand der Workshop „Die eigene Solaranlage: Von der Idee bis zur Realisierung“. Neben grundsätzlichen Themen wie Wirtschaftlichkeit, steuerliche Möglichkeiten und solare Ertrags-Aussichten wurden die konkreten Daten der Dozenten – jeweils ausgestattet mit einer klassischen Dach-Photovoltaik-Anlage, Batterie-Heimspeicher und Balkonkraftwerk – ausgewertet und dargestellt.

Besonderes Augenmerk galt dabei der Mini-PV Anlage, auch bekannt als Guerilla-PV oder Balkonkraftwerk.

  • Was steckt hinter der Idee?
  • wie funktioniert die Selbstversorgung vom Balkon und Garagendach?
  • was gibt es bei der Auswahl der Komponenten zu beachten?
  • welche konkreten Komplett-Angebote gibt es?
  • wie erfolgt die Anmeldung?
  • welche Fallstricke gibt es?
  • wie sieht die rechtliche Ausgangs-Situation aus?

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ProKlimaAktiv – Meinen CO2-FUßABDRUCK kennenlernen und gestalten II – Informationen & Erfahrungen

Liebe Neugierige, zunächst hier für Sie das verwendete Informationsmaterial über den Klimawandel und seine Folgen auf BaWü und Heilbronn zu Ansicht oder Download.

FAKTUM: Der Klimawandel läuft rasant, wir liegen im BW im Mittel knapp 2°C über dem 19 Jhd. bereits – in der Region HN hochgradig betroffen. Ob man das wahrhaben will oder nicht...

Es hat mich sehr interessiert,

  • wie man praktisch mit dem detaillierten CO2-Fußabdruckrechner des Umweltbundesamtes umgeht,
  • wie sich verschiedene Lebensstile und Situationen auf den persönlichen CO2-Fußabdruck auswirken
  • Was jeder WIRKLICH einfach tun kann, u sineen Fußabdruck zu verkleinern?

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ProKlimaAktiv – Meinen CO2-FUßABDRUCK kennenlernen und gestalten I – ein persönlicher Projektbericht

Es hat mich interessiert.

Deshalb meine Teilnahme am Workshop. Wir haben am Laptop über den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes den persönlichen CO2-Fußabdruck berechnet. Das Programm gliedert das in die Bereiche Wohnen/Strom/Mobilität/Ernährung/Konsum auf.

Harte Einstiegsfrage war: Wo stehe ich und wie groß ist mein Beitrag?

Was jeder weiß und doch ausgeblendet: CO2 erzeugen passiert (fast) automatisch, z.B., wenn die Heizung angeworfen wird, der Geschirrspüler läuft, ich kurz zum Einkaufen fahre, ich im Internet surfe. Den Urlaub (Flug?) und den täglichen Konsum (Kleidung, Schuhe, Internet, Ausgehen, etc) unterschätzt man. Das Ergebnis des Schnelltests hat die eigene aktuelle CO2-Bilanz gezeigt, auch im nationalen Vergleich. Er hat Verhalten sichtbar gemacht und aufgezeigt, was Änderungen im Verhalten bewirken (können). Mit knapp 10 Tonnen CO2 liege ich gerade eine Tonne unter dem deutschen Durchschnitt! Enorm zu Buche schlagen die Mobilität mit eigenem Fahrzeug und, das Konsumverhalten. Eine großzügige Wohnfläche zehrt den Vorteil einer effizienten Wärmedämmung fast wieder auf.

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ProKlimaAktiv- ARTENVIELFALT IM EIGENEN GARTEN – ein Projektbericht

Im Rahmen des am 8.Oktober 2021 begonnenen Bügerprojektes „ProKlimaAktiv“  konnten wir im Oktober – Dezember mit interessierten und kreativen Bürgern drei Themen in Doppel-Workshops bearbeiten: „ökologischer Garten„, „mein CO2-Fußabdruck“ und „Energiewende selbst gemacht„. Es waren fruchtbare Gespräche für alle Beteiligten. Ich danke den Akteuren und den Mitwirkenden ganz herzlich. In loser Folge berichten wir nun ganz persönlich über die Ergebnisse. Bitte bleiben Sie gesund, schön neugierig und dem Thema gewogen. Gern möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, wie wir aus diesem kleinen Format in 22/23 etwas Großes machen, was viele Heilbronner*innen anspricht? Ihr Thomas Bergunde (Sprecher LA21 HN)

Teil 1: ARTENVIELFALT IM EIGENEN GARTEN

Ein Beitrag von Esen Karali und Beate Erhardt

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Bürgerprojekt „ProKlimaAktiv“ Anfang Oktober erfolgreich gestartet

Im gut besetzten Seminarraum hat am Freitag den 8.Oktober die Lokale Agenda 21 Heilbronn das Bürgerprojekt ProKlimaAktiv mit dem Eröffnungsseminar „Klimawandel, Heilbronn und WIR – wie aus Fragen von heute UNSERE Antworten von morgen werden“ gestartet. Die Eröffnungspräsentation finden Sie hier.

Am 15.Oktober haben wir den galoppierenden Klimawandel, die Heilbronner Klimabilanz und unseren eigenen CO2-Fußabdruck hinterfragt. Hier die Präsentation. Wir haben den „12 Punkte Plan für ein klimafreundlicheres Heilbronn“ und alle unsere vier Workshops im Oktober – Dezember vorgestellt.

Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein – persönliche Mobilität, Gartenökologie, CO2-Fußabdruck und Energiewende sind unsere Themen.

Hier geht es zum Projekt und den weiteren wöchentlichen Workshops ab 22.Oktober.

Weitere Unterlagen zum Projekt, zum 12-Punkte-Plan und Wissenswertes zum Klimawandel und Klimaschutz Heilbronn und weltweit finden sie hier im Downloadbereich.