Das Nachhaltigkeits- und Energiekonzept des IPAI

Im Norden von Heilbronn entsteht derzeit der Innovationspark für Künstliche Intelligenz (IPAI). Die Vision: Eine Innovations- und Kooperationsplattform im Weltklasseformat, die KI als Schlüsseltechnologie ethisch verantwortungsvoll und nachhaltig nutzbar macht – aus Heilbronn für Europa.

Hier kooperieren Unternehmen und Institutionen zum Wohle von Gesellschaft und Wirtschaft und binden die Öffentlichkeit aktiv in diesen Prozess ein. Der KlimaEnergieDialog Heilbronn widmet sich am Donnerstag, dem 7. Mai ab 18 Uhr im IPAI-Besucherzentrum (Im Zukunftspark 11/13) dem Nachhaltigkeits- und Energiekonzept des IPAI. Im Fokus steht die klimagerechte bauliche Entwicklung des Campus (Foto und LInk: siehe https://ip.ai/):

  • Wie sehen eine klimaresiliente Flächenplanung, Quartiersentwicklung und nachhaltige Bauweise aus?
  • Wie wird die Infrastruktur ressourcenschonend und klimaangepasst gestaltet?
  • Wie kann der operative Betrieb des Campus klimapositiv gelingen?
  • Wie lassen sich Zielkonflikte zwischen Flächennutzung, Biodiversität und Infrastruktur lösen?
  • Wie wird Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil der Innovationsstrategie verankert?

Sandra Bojang (IPAI Management GmbH) und Christian Mathieu (Schwarz Immobilien Service GmbH & Co. KG) geben detaillierte Einblicke in diese Themen und laden im Anschluss zum ausführlichen Dialog ein. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für Getränke und Snacks ist gesorgt.

Die Hochschule auf dem Weg zur Klimaneutralität – Konzept, Umsetzung, Beispiele und Erfahrungen

Ein Bericht vom KlimaEnergieDialog Heilbronn am 20.04.2026 im TechCampus der Hochschule Heilbronn am Eröffnungstag der EarthWeek

Ausgehend von der raschen, globalen Klimaerhitzung – in Europa doppelt so schnell wie im Weltdurchschnitt – ergeben sich sowohl kritische globale Konsequenzen als auch regionale Herausforderungen. Dem stellen sich viele kleine und große Akteure auch in Heilbronn und Umland stellen. Dies thematisiert der KlimaEnergieDialog Heilbronn im Expertenaustausch. Siehe dazu die kurze Einführung im Namen des Trägerteams.

Die Hochschule Heilbronn (HHN) sieht es als ihre ureigenste Aufgabe an, sich neben Lehre und Forschung auch der gesellschaftlichen Verantwortung für Klimaschutz und Klimaanpassung zu widmen. Unter diesem Leitbild stellte Hochschulkanzler Christoph Schwerdtfeger im KlimaEnergieDialog am 20.04.2026 die relevanten Herausforderungen, Rahmenbedingungen und Projektdaten im Einführungsvortag „Zwischen Idealen und Investitionsrechnung – wie wir Klimaschutz steuern“ vor. Mit 31 Gebäuden von 6 Eigentümern an 4 Standorten bis 2030 (entspr. Klimagesetz BaWü) klimaneutral zu werden – da ist die Messlatte hoch gelegt. Es wird derzeit analysiert, geplant und konkret gehandelt, dass der CO2-Fussabdruck der HHN minimiert werden kann bei effektivem Einsatz des verfügbaren Personal und der Finanzressourcen. Ausgehend von jährlichen 11600 t Treibhausgasemission (lt. Hochschulstatistik) lohnt sich dies bei ca. 300€ gesellschaftlichen Kosten pro Tonne Emission (entsprechend UBA-Empfehlung) sehr wohl. Entsprechend werden die Maßnahmen nach „Wirkung pro Euro“ ausgewählt. Den Vortrag finden Sie HIER zum Download.

Das Zielkonzept und die Umsetzungsmaßnahmen erläuterte Klimaschutzmanager Tobias Held nach dem Handlungs-Leitbild: Vermeiden – Vermindern – Versenken der Treibhausgasemissionen. Wie kann das ehrgeizige Konzeptziel erreicht werden? Dazu wurden drei Szenarien (Nichtstun, Moderat, Konsequent) untersucht. Wenig überraschend ergab die Modellierung, dass nur das Szenario „Konsequent“ die Chance auf eine baldige Klimaneutralität der Hochschule ermöglicht. Die nächsten fünf Jahre sollen die geplanten Maßnahmen vorbereitet und umgesetzt werden, Kompensationen bleiben der Zeit nach 2030 vorbehalten. Tobias Held erläuterte detailreich, welche „low hanging fruits“ jetzt vorbereitete werden: z.B. die Dekarbonisierung der Heizung(en), das Gebäude-Energiemanagement und PV aufs Dach. Auch für jeden Heilbronner Hauseigentümer interessant und praktisch einsetzbar, stellte er die dafür relevante Werkzeuge vor – Solarkataster BW, Starkregen- & Überflutungskarten, Stecker-Solar-Simulator. Den Vortrag finden Sie HIER zum Download.

Die anschließenden Diskussion reichte von Grundsatzthemen zum Vortrag, über konkrete Fragen zu den Heilbronner Gebäuden bis hin zu Erfahrungen in anderen Bundesländern. Sie klang – wie immer – im persönlichen Kontakt bei Butterbrezeln und Saft aus.

Die Heilbronner Stimme berichtete am 23.April auch ausführlich über das Treffen: Hier.

Herzliche Einladung aller Heilbronner BürgerInnen: Die Hochschule auf dem Weg zur Klimaneutralität

Konzept, Umsetzung, Beispiele und Erfahrungen

Die Hochschule Heilbronn (HHN) engagiert sich seit vielen Jahren für Nachhaltigkeit und arbeitet seit 2023 gezielt daran, bis 2030 netto treibhausgasneutral zu werden. Das Klimaschutzkonzept der HHN bildet dafür den strategischen Fahrplan. Doch was bedeutet Klimaneutralität ganz konkret?
Dieser zugleich spannenden und kritischen Frage geht der nächste Klima- & Energiedialog Heilbronn am Montag, 20.04.2026, 18 Uhr im TechCampus der Hochschule Heilbronn, Max-Planck-Straße 39 (Hörsaal D002, barrierefrei) nach – am Eröffnungstag der Earthweek.

Es wird gezeigt, welche Maßnahmen die Hochschule bereits umsetzt und welche nächsten Schritte geplant sind.
Gleichzeitig wird sichtbar, wie ähnliche Ansätze auch Privatpersonen nutzen können – etwa durch geringere Energiekosten, für mehr Versorgungssicherheit oder einen besseren Schutz vor Naturgefahren.
Anhand praktischer Werkzeuge – vom Energieatlas BW für die Einschätzung der eigenen PV-Eignung über Starkregen- und Überflutungskarten bis hin zu Tipps zur Heizungsoptimierung – erhalten Sie konkrete Anregungen, wie Klimaschutz im Alltag wirkt und wie Sie selbst davon profitieren können.
Lernen Sie den Weg der HHN kennen und entdecken Sie, wie Klimaschutz für jede und jeden greifbar wird:

  1. Zwischen Idealen und Investitionsrechnung – wie wir Klimaschutz steuern (Christoph Schwerdtfeger, Kanzler)
  2. Der Weg zur netto-treibhausgasneutralen Hochschule (Tobias Held, Klimaschutzmanager)
  3. Das Konzept der Hochschule
  4. Die Klimaschutzmaßnahmen der Hochschule und praktische Beispiele, wie Bürger*innen an Informationen kommen
  5. Gemeinsame Diskussion mit den Referenten
  6. Ausklang beim persönlichen Gespräch mit Getränken und Snacks vor Ort.

Hier finden Sie die Veranstaltungsinformation zum Download und Weitersagen !

Kreislaufwirtschaft – Gamechanger im Klimaschutz ? Europäischer und regionaler Anspruch, Herausforderungen, Lösungen und konkrete Praxisbeispiele

Diesem zugleich spannenden, kritischen und für Heilbronn konkreten Thema widmete sich der kürzliche Klima- & Energiedialog Heilbronn am 18.März – zu Gast in der vhs im Deutschhof.

Im Mittelpunkt stand ein Übersichtsvortag von Claudius Güther, dem Leiter der CR*-Abteilung der PreZero Stiftung (*: Corporate Responsibility) über Abfallentsorgung und Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen ist in 10 europäischen Ländern mit 30 Tausend Mitarbeitern aktiv und stellt 7.7 Mio Tonnen wiederverwertbares Rezyklat aus Abfall von 40 Mio Menschen her. Der Anspruch dabei ist, das ökologisch nachhaltige Arbeiten auszuweiten und wirtschaftlich zu gestalten. Das System der Kreislaufwirtschaft (s. Abb.) beginnt bereits beim Design des jeweiligen Produktes (Materialien, deren Verbund, Demontagefähigkeit, Verpackung) und geht bis zur möglichst sortenreinen Sammlung an seinem Lebensende und zur Gewinnung von Sekundärrohstoffen.

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Die Kreislaufwirtschaft – Gamechanger im Klimaschutz?

Diese zugleich spannende und kritische Frage stellt der nächste Klima- & Energiedialog Heilbronn am Mittwoch, 18.März um 18 Uhr.

Wir sind zu Gast in der vhs Heilbronn (Deutschhof, Raum 401).

Im Mittelpunkt steht ein Übersichts- und Beispielvortag von Claudius Güther, dem Leiter der CR*-Abteilung der PreZero Stiftung, zu den Schwerpunkten

  • Was ist Kreislaufwirtschaft in Deutschland überhaupt und wie funktioniert sie?
  • Wie gehen Ökonomie und Ökologie zusammen – das Nachhaltigkeitsverständnis?
  • Spielt sie eine Rolle in Gesellschaft und Politik?
  • Wie wird der Wert von Kreislaufwirtschaft gemessen?
  • Welches sind konkrete Beispiele der Kreislaufwirtschaft und deren Einsparungswirkung deutschlandweit?
  • Wo geht die Reise zukünftig hin?

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NOW. FOR TOMORROW – Unternehmen in Stadt & Region Heilbronn

Zu diesem Thema wurde am 12. Februar der KlimaEnergieDialog 2026 im Großen Saal des Technischen Rathauses Heilbronn mit seiner ersten Veranstaltung eröffnet. Diese Dialogreihe steht 2026 unter dem Titel „Nachhaltige Region Heilbronn – von der Idee zur Umsetzung“.

Unternehmen, Institutionen und Kommunen in Stadt & Region berichten in sechs Veranstaltungen, wie sie – ganz konkret – zu mehr Nachhaltigkeit, Energiewende und Klimaschutz beitragen. Sie gehen von dem herausfordernden Fakt aus, dass sich auch für uns – als deutschem „Hotspot“ im Neckartal – die Klimatemperatur weiter erhöht (seit den 60er-80er Jahren im Mittel bereits um ~1,5°C). Von den daraus resultierenden Risiken und Folgen sind unsere Stadt, Gesellschaft & Wirtschaft essenziell betroffen – vor allem bzgl. Hitze, Wasser und Extremwetter (siehe Bilder).
Der KlimaEnergieDialog 2026 zeigt an konkreten Beispielen auf, wie sich große Akteuren dieser Herausforderung stellen – im eigenen und gesellschaftlichen Interesse handelnd.

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Nachhaltige Region Heilbronn: Dialogreihe geht in die nächste Runde

Ab Februar 2026 rückt der Klima- & Energiedialog Heilbronn erneut zentrale Zukunftsfragen in den Fokus.

In sechs öffentlichen Veranstaltungen bis Juli steht unter dem Titel „Nachhaltige Region Heilbronn – von der Idee zur Umsetzung“ im Mittelpunkt, wie Unternehmen, Institutionen und Kommunen in Stadt und Region ganz konkret zu mehr Nachhaltigkeit, zur Energiewende und zum Klimaschutz beitragen. Den Auftakt bildet die kostenfreie Veranstaltung „Now. for tomorrow – Unternehmen in Stadt & Region Heilbronn“ am Donnerstag, den 12. Februar, um 18 Uhr im Großen Saal des Technischen Rathauses (Cäcilienstraße 49).
Hier der (gedruckt verfügbare) FLYER zum Download und das Poster der ersten Veranstaltung am 12.Februar.

Im Mittelpunkt stehen erfolgreiche Beispiele aus Stadt, Wirtschaft und Institutionen:

  • Dr. Julia Hufnagel (Stadt Heilbronn, Abteilung Strategie + Zukunftsfragen) stellt „Heilbronn.now – Der Heilbronner WIR-Pakt als Praxisbeispiel“ vor:
    Was ist das Heilbronner WIR-Pakt? Wie unterstützt das Bündnis aus Unternehmen und Organisationen die Klima- und Nachhaltigkeitsziele der Stadt?
  • Dr. Christin Löffler (SLK-Kliniken Heilbronn) spricht über „Auf dem Weg zu mehr Klimaschutz – Nachhaltigkeitsarbeit an den SLK-Kliniken“:
    Welches ist die Herausforderung? Praktische Projektbeispiele, Ergebnisse und Ausblicke.
  • Ilona Jordan und Markus Lettenmeier (aquaRömer GmbH) geben Einblicke in die „Transformation aquaRömer – unser Weg in eine nachhaltige Zukunft“:
    Motivation, Entwicklungsprozess und Ziele? Das Konzept „0 auf 90“ – Stand und Ausblick.

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Plastikfasten – eine neue Mitmach-Initiative der Klimabotschafter*innen

Die Klimabotschafter*innen möchten in diesem Jahr zum Plastikfasten ermutigen: Möglichst viel Plastik soll im eigenen Umfeld eingespart werden. Mit einem Flyer wollen wir ein paar erste Tipps geben, sind aber auch gespannt auf eigene Ideen der „Mitmacher“.

Mit kleinen Schritten anfangen: z.B. Gemüse unverpackt – auf dem Markt oder mit einer Biokiste – kaufen, Käse und Wurst, wo es geht im eigenen mitgebrachten Behälter, und auch für Reste aus dem Restaurant die eigene Tupperdose mitbringen.

HIER der Flyer zum Download und Weitersagen…

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