Achtung Kostenfalle – Wasserstoff nicht verheizen: Offener Brief von BUND und Aktionsbündnis Energiewende an OBM Mergel.

Bis 2026 wird nach Beschluss des Gemeinderates vom 26.7.23 – in Heilbronn neben dem alten Kohlekraftwerk als Ersatz – ein Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD) gebaut. Der Spatenstich erfolgte jüngst. Laut Vertragsgestaltung ist dabei ein Einsatz von bis zu 100% Fracking-Flüssiggas möglich bis zur Umstellung auf Wasserstoff bis 2035. Die berechnete Verbesserung der Treibhausgasbilanz hält sich zunächst in Grenzen: Von -61% weniger mit „normalem“ LNG auf nur noch -49% mit vollständigem Fracking-Gas (Worst case Szenario, Betriebsstundenvergleich) unter Nutzung verfügbarer Daten zur Treibhausgasbilanz des Frackingprozesses (s. Gutachten ENERKO zur CO2-Bilanz, 30.8.22).

Dabei gibt es so manche ABER:

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Fruchtbare „Dammkultur“ statt tiefes Pflügen im März

Einen interessanten Hinweis, wie die Landwirte im Märzen doch nicht zum Pflügen auf die Felder müssten (nebenbei noch Diesel sparend), haben zwei Bio-Landwirte der Region in einem lesenswerten Bericht der Heilbronner Stimme vom 6.März 2024 gegeben: Der Boden wird nicht mehr im zeitigen Frühjahr tief gepflügt, sondern nur nach der Ernte im Sommer gelockert und so in seiner natürlichen Schichtung belassen – unterstützt durch die sogenannte „Dammkultur“, das Aufhäufeln des lockeren Bodens zu Dämmen dabei. Es entstehen mehr Durchlüftung, mehr Wasserspeicherung, mehr natürliches Bodenleben während des Zwischenfruchtanbau, unterstützt durch eine Gabe von Mykorrhiza (Bodenpilze), die sich symbiotisch mit den Wurzeln der Pflanzen verbinden, sie mit Nähstoffen versorgen bzw. selbst mit Kohlenhydraten versorgt werden und Humus bilden.

Siehe auch: Startseite – Bodenfruchtbarkeitsfonds

Nachhaltigkeit im Gebäudebestand und Neubau – mit Blick auf Wärmewende & Klimaschutz

Erfolgreicher zweiter 2024er Klima- und Energiedialog Heilbronn am 20.März mit Schwerpunkt „Wärmewende konkret“

AUCH wenn es Manchem unangenehm ist, es wahrhaben zu wollen – auch Heilbronn, Umland und Region sind vom galoppierenden Klimawandel betroffen sowie dem dringlichen Bedarf nach Klimaschutz und Anpassung, erneuerbarer Energie-, Wärme- und Verkehrswende – wie anderswo auch und überall in Europa!
WENN wir unsere Lebensqualität, unsere Stadt und unseren Wohlstand bewahren wollen unter Beachtung  dieser Herausforderungen – werden wir nicht umhin kommen, uns, unsere Stadt und manche gesellschaftliche und wirtschaftliche Verhältnisse, Abläufe und Lösungen zu verändern.
MUTIG, zielorientiert und lernend, damit sich (für unser Leben) nicht so viel ändert und es bleibt wie es ist.
DAS ist das genaue Gegenteil von dem, was uns manch konservativer Zeitgenossen gern weismachen möchte: Beharren, nichts verändern, damit es bleibt wie es ist. Das tut „es“ aber nicht.

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Nachhaltigkeit im Gebäudebestand und Neubau – mit Blick auf Wärmewende & Klimaschutz

20. März, 18.30, Hochschule Heilbronn, Campus Sontheim, Max Planck Str.39 (Raum wird ausgeschildert)

Eine Veranstaltung des Klima- & Energiedialog Heilbronn mit dem 2024er Schwerpunkt „Wärmewende konkret“

Der Vortrag und die anschließende Diskussion befassen sich mit der Transformation im Wärmemanagement von Gebäuden. Diese rührt zum einen aus den gesetzlichen Regelungen her, zum anderen ist sie die Antwort auf steigende Energiekosten. Es wird gezeigt, dass die Zusatzkosten für eine klimafreundliche und energiesparende Wärmewende am Gebäude im Vergleich zu den übrigen Baukosten gering ausfallen. Rahmenbedingungen und Förderungen werden aufgezeigt sowie verschiedene technische Lösungen diskutiert.

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Flächenschutz braucht mehr Aufmerksamkeit!

In Bawü läuft ein Volksantrags „Ländle leben lassen“.

Nachfolgend möchten wir Sie auf eine spannende Online-Veranstaltung am Dienstag, 6. Februar 2024, 9:00 – 12:30 Uhr aufmerksam machen zum Thema „Flächenschutz braucht mehr AufmerksamkeitStrategien und Handlungsansätze für eine aktive Ortsinnenentwicklung“. Veranstalter ist die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS).
Die Teilnahmeist kostenfrei. Hier finden Sie das Programm!

Es wird um Anmeldung bis zum 4. Februar 2024 gebeten unter:
https://www.dvs-gap-netzwerk.de/flaeche.

Fußgängerbroschüre zur Situation in der Heilbronner Innenstadt

Sie sind in der Mehrheit, und doch haben Fußgänger in Heilbronn keine sehr große Lobby“,
schrieb die HNer Stimme, nachdem es 2022 eine Begehung zur Situation für Fußgänger in der Heilbronner Innenstadt gab.
Nun hat der AK Mobilität der LA21 mit dem VCD RV Hall–Hohenlohe–Heilbronn eine fotografische Übersicht dazu in einer detaillierten Broschüre erarbeitet, die die gefährlichen oder unbefriedigenden Stellen auflistet sowie auch Vorschläge zur Verbesserung.
Hier die gesamte Broschüre zum Download.
Entsprechende Druckexemplare, deren Verteilung und eine entsprechende Begehung und Diskussion sind in Vorbereitung.