Solarstrom im Mehrfamilienhaus – Erzeugung und Nutzung

Der KlimaEnergieDialog Heilbronn widmet sich Mittwoch, 22.Juli, 18 Uhr in der vhs Heilbronn (Deutschhof) demThema „Solarstrom im Mehrfamilienhaus – Erzeugung und Nutzung“.

Im Stadt- und Landkreis Heilbronn sind in der letzten Zeit viele kleine und große PV-Anlagen auf Dächern und im Freiland entstanden oder in Vorbereitung, um einen Beitrag zur Energiewende, zum Klimaschutz und zur preiswerten Eigenstromversorgung zu leisten. Ein Baustein dabei sind auch die „Balkonkraftwerke“ an Wohnungen. Ein großes Potenzial schlummert aber noch in kombinierten PV-Anwendungen an und auf Mehrfamilienhäusern – auch unter Einbeziehung der Mieterinnen und Mieter.

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Risiken durch Elterntaxi vor den Schulen – Initiative an der Dammschule in Heilbronn will sensibilisieren

Vor der Damm-Grundschule wurde im März mit einem Banner auf regelmäßige Verkehrsrisiken durch Elterntaxi aufmerksam gemacht. Hier finden sie den Artikel der HNSt dazu. Im Rundbrief der Lokalen Agenda Juni 2026 (ab Mitte Juni auch im Download verfügbar) wird das Thema „Schulweg und Schulstraßen“ ausführlicher aufgegriffen.

Ein modulares E-Schwerlastrad für den Weinbau testen

Am 11. Juni um 10:30 kann man ein vollständig neu entwickeltes führerscheinfreies, kostengünstiges Fahrzeug- & Antriebskonzept in den Weinbergen von Heilbronn testen.

Der Ort wird noch präzisiert. Dieses Fahrzeug kann ins EuGCf Projekt „08 Transformation der Weinberge“ einzahlen bzw. darin integriert werden.  Mehr Informationen finden sich hier zum Download. Bei Interesse bitte anmelden unter: peter@titus-heilbronn.de anmelden.

Kritische Sicht auf den beschlossenen Abriss des 125 Jahre alten CVJM-Hauses in Heilbronn-Böckingen und das Fällen von zwei gesunden Linden

In der Sitzung des Gemeinderates am 30.April 2026 wurde (unter TOP 14) fast einstimmig – außer von GRÜNEN, PARTEI und PRO – eine Teilaufhebung der Erhaltungssatzung „Alt-Böckingen“ beschlossen und damit der Weg frei gemacht zum Abriss des CVJM-Hauses aus dem Jahr 1901 und dem Fällen der zwei gesunden 100jährigen Linden!

Was bedeutet das konkret? Wir von der Lokalen Agenda 21 Heilbronn sind der Auffassung, dass das Fachwerkhaus mit seiner Art zu Böckingen gehört und es sicher in das geplante neue Diakoniezentrum integriert werden könnte. Mit den beiden kräftigen Linden davor, ist es ein unbedingt zu erhaltendes Ensemble, die Fenster könnten der Bauzeit entsprechend angepasst werden. Das Ensemble scheint uns auch im Hinblick auf den Klimaschutz notwendig. Das gilt auch für die geplante Kita: Das historische Bild des Fachwerkhaus, die mächtigen Bäume, der kleine Abhang zur Klingenberger Straße passen dazu.

Eine besondere Brisanz bekommt der Vorgang dadurch, dass wieder die Alt-Böckinger Erhaltungssatzung ausgesetzt wird und dass dieser Abriss dem Anliegen der European Green Capital 2027 widerspricht, zu der ausdrücklich die Themen LUFT, KLIMASCHUTZ und KLIMAANPASSUNG gehören: Bäume sind für kühlenden Schatten, Filtern der Luft und deutliche Lärmminderung, insbesondere in stark bebauten Flächen, eminent wichtig. Und diese großen Bäume sind durch keine Neupflanzungen – es würden 50-100 Jungbäume gebraucht – zu ersetzen. Die Pfadfinder, die der Sitzung beiwohnten, waren entsetzt, die Böckinger trauern. Die Heilbronner Stimme berichtete am 5.Mai dazu.

Thomas Bergunde, Sprecher LA21HN

Das Nachhaltigkeits- und Energiekonzept des IPAI – Eine Übersichtsbericht

Der KlimaEnergieDialog Heilbronn war am Donnerstag, dem 7. Mai im IPAI-Besucherzentrum zu Gast und widmete sich dem Nachhaltigkeits- und Energiekonzept des baulichen IPAI-Projektes.

Zu Beginn erläuterte Sandra Bojang (IPAI Management GmbH) anhand des baulichen Modells dessen Nutzungskonzept – „Plattform“ genannt (siehe https://ip.ai/plattform/): Unternehmen oder Institutionen, die KI konsequent in die Anwendung bringen oder weiter ausbauen wollen, werden bei ihrer Transformation durch zahlreiche Aktivitäten in der Community, Dienstleistungen und die Verbindung zu Partnern (beispielsweise Technologie- und Infrastrukturanbieter, Forschungs- und Bildungseinrichtungen) unterstützt.

Nach einer Übersichtsführung durch die Ausstellung zu KI-Anwendungen erläuterte der Stadtplaner und Landschaftsarchitekt Christian Mathieu (Schwarz Immobilien Service GmbH) das Konzept des IPAI-Parks:

  • Den städtebaulichen baulichen Entwurf des kreisrunden Geländes
  • Das Energiekonzept
  • Lösungen zur Biodiversität
  • Das Schwammstadtkonzept

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Das Nachhaltigkeits- und Energiekonzept des IPAI

Im Norden von Heilbronn entsteht derzeit der Innovationspark für Künstliche Intelligenz (IPAI). Die Vision: Eine Innovations- und Kooperationsplattform im Weltklasseformat, die KI als Schlüsseltechnologie ethisch verantwortungsvoll und nachhaltig nutzbar macht – aus Heilbronn für Europa.

Hier kooperieren Unternehmen und Institutionen zum Wohle von Gesellschaft und Wirtschaft und binden die Öffentlichkeit aktiv in diesen Prozess ein. Der KlimaEnergieDialog Heilbronn widmet sich am Donnerstag, dem 7. Mai ab 18 Uhr im IPAI-Besucherzentrum (Im Zukunftspark 11/13) dem Nachhaltigkeits- und Energiekonzept des IPAI. Im Fokus steht die klimagerechte bauliche Entwicklung des Campus (Foto und LInk: siehe https://ip.ai/):

  • Wie sehen eine klimaresiliente Flächenplanung, Quartiersentwicklung und nachhaltige Bauweise aus?
  • Wie wird die Infrastruktur ressourcenschonend und klimaangepasst gestaltet?
  • Wie kann der operative Betrieb des Campus klimapositiv gelingen?
  • Wie lassen sich Zielkonflikte zwischen Flächennutzung, Biodiversität und Infrastruktur lösen?
  • Wie wird Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil der Innovationsstrategie verankert?

Sandra Bojang (IPAI Management GmbH) und Christian Mathieu (Schwarz Immobilien Service GmbH & Co. KG) geben detaillierte Einblicke in diese Themen und laden im Anschluss zum ausführlichen Dialog ein. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für Getränke und Snacks ist gesorgt.

Die Hochschule auf dem Weg zur Klimaneutralität – Konzept, Umsetzung, Beispiele und Erfahrungen

Ein Bericht vom KlimaEnergieDialog Heilbronn am 20.04.2026 im TechCampus der Hochschule Heilbronn am Eröffnungstag der EarthWeek

Ausgehend von der raschen, globalen Klimaerhitzung – in Europa doppelt so schnell wie im Weltdurchschnitt – ergeben sich sowohl kritische globale Konsequenzen als auch regionale Herausforderungen. Dem stellen sich viele kleine und große Akteure auch in Heilbronn und Umland stellen. Dies thematisiert der KlimaEnergieDialog Heilbronn im Expertenaustausch. Siehe dazu die kurze Einführung im Namen des Trägerteams.

Die Hochschule Heilbronn (HHN) sieht es als ihre ureigenste Aufgabe an, sich neben Lehre und Forschung auch der gesellschaftlichen Verantwortung für Klimaschutz und Klimaanpassung zu widmen. Unter diesem Leitbild stellte Hochschulkanzler Christoph Schwerdtfeger im KlimaEnergieDialog am 20.04.2026 die relevanten Herausforderungen, Rahmenbedingungen und Projektdaten im Einführungsvortag „Zwischen Idealen und Investitionsrechnung – wie wir Klimaschutz steuern“ vor. Mit 31 Gebäuden von 6 Eigentümern an 4 Standorten bis 2030 (entspr. Klimagesetz BaWü) klimaneutral zu werden – da ist die Messlatte hoch gelegt. Es wird derzeit analysiert, geplant und konkret gehandelt, dass der CO2-Fussabdruck der HHN minimiert werden kann bei effektivem Einsatz des verfügbaren Personal und der Finanzressourcen. Ausgehend von jährlichen 11600 t Treibhausgasemission (lt. Hochschulstatistik) lohnt sich dies bei ca. 300€ gesellschaftlichen Kosten pro Tonne Emission (entsprechend UBA-Empfehlung) sehr wohl. Entsprechend werden die Maßnahmen nach „Wirkung pro Euro“ ausgewählt. Den Vortrag finden Sie HIER zum Download.

Das Zielkonzept und die Umsetzungsmaßnahmen erläuterte Klimaschutzmanager Tobias Held nach dem Handlungs-Leitbild: Vermeiden – Vermindern – Versenken der Treibhausgasemissionen. Wie kann das ehrgeizige Konzeptziel erreicht werden? Dazu wurden drei Szenarien (Nichtstun, Moderat, Konsequent) untersucht. Wenig überraschend ergab die Modellierung, dass nur das Szenario „Konsequent“ die Chance auf eine baldige Klimaneutralität der Hochschule ermöglicht. Die nächsten fünf Jahre sollen die geplanten Maßnahmen vorbereitet und umgesetzt werden, Kompensationen bleiben der Zeit nach 2030 vorbehalten. Tobias Held erläuterte detailreich, welche „low hanging fruits“ jetzt vorbereitete werden: z.B. die Dekarbonisierung der Heizung(en), das Gebäude-Energiemanagement und PV aufs Dach. Auch für jeden Heilbronner Hauseigentümer interessant und praktisch einsetzbar, stellte er die dafür relevante Werkzeuge vor – Solarkataster BW, Starkregen- & Überflutungskarten, Stecker-Solar-Simulator. Den Vortrag finden Sie HIER zum Download.

Die anschließenden Diskussion reichte von Grundsatzthemen zum Vortrag, über konkrete Fragen zu den Heilbronner Gebäuden bis hin zu Erfahrungen in anderen Bundesländern. Sie klang – wie immer – im persönlichen Kontakt bei Butterbrezeln und Saft aus.

Die Heilbronner Stimme berichtete am 23.April auch ausführlich über das Treffen: Hier.

NOW. FOR TOMORROW – Unternehmen in Stadt & Region Heilbronn

Zu diesem Thema wurde am 12. Februar der KlimaEnergieDialog 2026 im Großen Saal des Technischen Rathauses Heilbronn mit seiner ersten Veranstaltung eröffnet. Diese Dialogreihe steht 2026 unter dem Titel „Nachhaltige Region Heilbronn – von der Idee zur Umsetzung“.

Unternehmen, Institutionen und Kommunen in Stadt & Region berichten in sechs Veranstaltungen, wie sie – ganz konkret – zu mehr Nachhaltigkeit, Energiewende und Klimaschutz beitragen. Sie gehen von dem herausfordernden Fakt aus, dass sich auch für uns – als deutschem „Hotspot“ im Neckartal – die Klimatemperatur weiter erhöht (seit den 60er-80er Jahren im Mittel bereits um ~1,5°C). Von den daraus resultierenden Risiken und Folgen sind unsere Stadt, Gesellschaft & Wirtschaft essenziell betroffen – vor allem bzgl. Hitze, Wasser und Extremwetter (siehe Bilder).
Der KlimaEnergieDialog 2026 zeigt an konkreten Beispielen auf, wie sich große Akteuren dieser Herausforderung stellen – im eigenen und gesellschaftlichen Interesse handelnd.

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Nachhaltige Region Heilbronn: Dialogreihe geht in die nächste Runde

Ab Februar 2026 rückt der Klima- & Energiedialog Heilbronn erneut zentrale Zukunftsfragen in den Fokus.

In sechs öffentlichen Veranstaltungen bis Juli steht unter dem Titel „Nachhaltige Region Heilbronn – von der Idee zur Umsetzung“ im Mittelpunkt, wie Unternehmen, Institutionen und Kommunen in Stadt und Region ganz konkret zu mehr Nachhaltigkeit, zur Energiewende und zum Klimaschutz beitragen. Den Auftakt bildet die kostenfreie Veranstaltung „Now. for tomorrow – Unternehmen in Stadt & Region Heilbronn“ am Donnerstag, den 12. Februar, um 18 Uhr im Großen Saal des Technischen Rathauses (Cäcilienstraße 49).
Hier der (gedruckt verfügbare) FLYER zum Download und das Poster der ersten Veranstaltung am 12.Februar.

Im Mittelpunkt stehen erfolgreiche Beispiele aus Stadt, Wirtschaft und Institutionen:

  • Dr. Julia Hufnagel (Stadt Heilbronn, Abteilung Strategie + Zukunftsfragen) stellt „Heilbronn.now – Der Heilbronner WIR-Pakt als Praxisbeispiel“ vor:
    Was ist das Heilbronner WIR-Pakt? Wie unterstützt das Bündnis aus Unternehmen und Organisationen die Klima- und Nachhaltigkeitsziele der Stadt?
  • Dr. Christin Löffler (SLK-Kliniken Heilbronn) spricht über „Auf dem Weg zu mehr Klimaschutz – Nachhaltigkeitsarbeit an den SLK-Kliniken“:
    Welches ist die Herausforderung? Praktische Projektbeispiele, Ergebnisse und Ausblicke.
  • Ilona Jordan und Markus Lettenmeier (aquaRömer GmbH) geben Einblicke in die „Transformation aquaRömer – unser Weg in eine nachhaltige Zukunft“:
    Motivation, Entwicklungsprozess und Ziele? Das Konzept „0 auf 90“ – Stand und Ausblick.

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